Teilen Faire Terms of Trades im digitalen Zeitalter
BVR stellt auf der Berlinale 2009 neue Weichen

Unter reger Anteilnahme fanden die Mitgliederversammlung 2009 des Bundesverbandes Regie (BVR) und die jährliche Fachveranstaltung im Rahmen der Int. Filmfestspiele Berlin statt. Schwerpunkt der Mitgliederversammlung war die Aufforderung an Sender, mit dem Regieverband gemeinsame Vergütungsregeln zu verhandeln und abzuschließen.

Hierbei erhielt der Vorstand BVR das einstimmige Mandat der anwesenden Film- und Fernsehregisseure, Vergütungsverhandlungen nach § 36 Urheberrechtsgesetz mit den Sendern als den Nutzern der Filmwerke aufzunehmen. Der BVR hat bereits das ZDF zu solchen Verhandlungen aufgefordert. Im Falle eines Scheiterns dieser Verhandlungen wurde der Vorstand legitimiert, den gesetzlich vorgegebenen Weg einer Schlichtung zu bestreiten. Dieser im Urheberrecht ausdrücklich vorgesehene Weg ist bisher noch nicht beschritten worden. Deshalb gibt es zurzeit keine kollektivvertraglichen Regelungen für den Bereich Fernseh-Auftragsproduktionen.

Der Regieverband stellt sich damit geschlossen sowohl den Herausforderungen der Digitalisierung als auch den damit zusammenhängenden urheberrechtlichen Fragen.

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