Nun kämpfen auch die Dokumentarfilm-Regisseure gemeinsam für ihre Ziele: “Dok-Regisseure vereinigt Euch!” – unter diesem Motto haben sich innerhalb kürzester Zeit über 300 Dokumentarfilm-Regisseure zusammengefunden und die Interessenplattform www.dok-regie.de gegründet. Unter dem Dach des BVR entsteht zudem der längst überfällige berufsständische Zusammenschluss.
Ist die Arbeit der Dok.film-Regisseure wirklich so wenig wert, wie die aktuell skandalös niedrige Vergütung und die insgesamt fehlende kultur- und programmpolitische Anerkennung signalisieren? Die Regisseure sagen entschieden: Nein!
Zum ersten Mal traten die sich organisierenden Dok.film-Regisseure während des dok.festes München an die Öffentlichkeit. Sie erklärten, diskutierten, provozierten und fordern zu einem kämpferisch-engagierten Schulterschluss auf. Gemeinsam wollen sie Wege aufzeigen und finden, die Arbeits- und Honorarbedingungen von Dok.film-Regisseuren nachhaltig zu verbessern.
Im hundertsten Jahr
Untertitel
Doku |
Deutschland 2004
Regie Christoph Weinert
Drehbuch Christoph Weinert
Ausstrahlung 3sat
Produktionsfirma provobis
Erstaufführung Erstaufführung
Im Mai 2004 feiert der Münchner Piper Verlag sein 100jähriges Bestehen. Mit einem Startkapital von nur 18.000 Mark gründet im Jahr 1904 der damals gerade 24 Jahre alte Reinhard Piper gemeinsam mit seinem Freund und Teilhaber Georg Müller die Firma R. Piper & Co. Die einstündige Dokumentation von Christoph Weinert ist eine filmische Zeitreise durch hundert Jahre Literatur- und Verlagsgeschichte. Sie zeigt den Aufstieg und die Erfolge, aber auch die wirtschaftlichen Krisen und politischen Konflikte des Münchner Verlages. Piper-Autoren wie Sten Nadolny, Michael Moore, Reinhold Messner, Hans Küng, Brigitte Hamann, Gaby Hauptmann u.a. kommen dabei ebenso zu Wort, wie der Literaturkritiker Roger Willemsen und Mitarbeiter des Verlagshauses.
